Verzeichnis der Skulpturen im öffentlichen Raum BerlinsDie mit einem Stern (*) gekennzeichneten Links verweisen auf bereits bebilderte Werkseiten. Database powered by schubec
Dieses Verzeichnis sämtlicher plastischer Arbeiten im öffentlichen Raum Berlins umfasst über 2600 Plastiken und Reliefs von mehr als 930 Künstlern und Künstlerinnen. Über die Möglichkeit einer direkten Suche nach Künstler, Werktitel, Standort und Jahr hinaus ist dieses Verzeichnis nach drei verschiedenen Kategorien geordnet. Man kann über die Liste der Künstlernamen sein "Berliner Werkverzeichnis" zusammen mit biographischen Angaben erhalten oder ein bestimmtes Werk anhand des Standorts innerhalb der (alten) Bezirksgrenzen suchen. Schließlich bietet die Einteilung in acht geschichtliche Epochen die Möglichkeit, die chronologische Entwicklung und Zusammengehörigkeit von den im gesamten Stadtraum verteilten Werken nachzuvollziehen. Der Begriff "öffentlicher Raum" ist hier im weitesten Sinne gehandhabt und meint zunächst alle Plätze (auch diejenigen im privaten Besitz), die öffentlich zugänglich sind, wobei sich dies auch auf Innenräume, wie Passagen oder Foyers, beziehen kann. Bedeutende Skulpturenensembles, wie diejenigen in den beiden Berliner Zoos oder dem Innenhof der Neuen Nationalgalerie, für deren Besichtigung man Eintritt bezahlen muss, werden davon jedoch nicht ausgeschlossen. Plastische Werke auf Friedhöfen und in Kirchen wurden nur in solchen Fällen behandelt, wenn der Rang des Künstler dieses rechtfertigte. Die Berliner Skulpturenlandschaft ist einer fortlaufenden Wandlung unterzogen. Das Medium des Internets bietet die Möglichkeit einer ständigen Aktualisierung des Bestandes. Gedruckte Publikationen zu diesem Thema, die hier als Quellen mit verwendet wurden, können einen derartigen Prozess nicht reflektieren. Dieser Katalog ist aber auch (in Ansätzen) ein historisches Archiv von nicht mehr existenten oder eingelagerten Kunstwerken, die durch den Zweiten Weltkrieg zerstört, aus politischen Gründen entfernt wurden. Zudem sind bedeutende Werke erfasst, die nur temporär aufgestellt waren, wie etwa Christo und Jeanne-Claudes "Verhüllter Reichstag". In all diesen Fällen ist das Werk unter seinem letzten Standort verzeichnet. Bislang sind bereits über 1950 Plastiken mit einer Abbildung illustriert. Besonderen Dank gilt Thomas Günther, der über 650 fotografische Vorlagen zur Verfügung gestellt hat, sowie der aktuellen Mitarbeit von Thomas Lamp, Werner Rommel, Axel Mauruszat und Helga Walter, die noch fehlende Fotografien nachreichten und wertvolle Informationen zum Verbleib und Zustand der Skulpturen übermittelten. An dieser Stelle sei auch Ingrid Kleinbrahm gedankt für die Recherche der Lebensdaten diverseer Künstlerinnen. An früheren ehrenamtlichen Helfern seien hervorgehoben: Bernhard Südholt, Gabriele Elsner, Christian Mathis und Barbara Stabik. Neben der anvisierten lückenlosen Bebilderung wird in Zukunft auch die Zahl kritischer Texte zu den einzelnen Werken und ihrer Urheber zunehmen. In einigen Fällen wurden schon die Grenzen der Stadt überschritten (Siehe u.a. François Dieussarts "Großer Kurfürst" von 1652 oder Theo Baldens "Herz und Flamme der Revolution" von 1983). Jahresangaben beziehen sich auf den Entstehungszeitraum und nicht auf den Zeitpunkt der Aufstellung. Bei Nachschöpfungen ist in der Regel eine zweite Jahreszahl durch einen Schrägstrich angegeben. Ebenso wird bei einer neuen Version der Plastik verfahren, die auf die gleiche Urform zurückgeht. Literaturverweise sind in Kurzform angegeben und verweisen auf die Bibliographie. Die Herausgeber (aktualisiert Januar 2011) |
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