Hans Dammann

(1867-1942)


Biographie:

architektonische Studien an der Technischen Hochschule Hannover

1889- 1894 Ausbildung als Bildhauer bei Gerhard Jaensch und Peter Breuer an der Kunstakademie Berlin

ab 1895 selbständig

wurde als Friedhofsbildhauer bekannt (z.B. Ohlsdorfer Friedhof Hamburg - Grabdenkmal des Konsuls Weber (1830-1907), ferner das Grabdenkmal des bekannten Sportsmannes General von Heyden-Linden (1853-1909), das erste und bisher einzige Grabmonument von der Hand eines deutschen Künstlers auf dem Campo Santo in Mailand, mit der Figur eines knieenden Engels (ausgestellt auf der Großen Berliner Kunstausstelung 1910).

Auf den Friedhöfen der Kolonie Grunewald schuf er u. a. die Figurengruppe der Grabstätte Haendler, das Relief einer Trauernden auf dem Friedhof Nikolassee (Steglitz-Zehlendorf), Kriegerdenkmal am Bahnhof Zoo für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen (1927).

Wohnte um 1900 Fasanenstraße 24 und hatte in Nr. 22 sein Atelier, ab 1900 wohnte er in Grunewald, Schinkelstraße 2.