Teil des "Skulpturenboulevards" zur 750-Jahr-Feier Berlins. Vostells Intention war die Entlarvung des "24-stündigen Tanzes der Autofahrer ums Goldene Kalb", worauf er mit dem nach einem berühmten Goya-Gemälde nachgebildeten Titel anspielt. Das in vielfacher Weise mit deutsch-amerikanischen Identifikationen spielende Kunstwerk kommentiert die Blechlawine, die den Kurfürstendamm an seinem westlichen Ende in Richtung Stadtautobahn verläßt, bzw. von ihr in den Prachtboulevard einmündet. Nach der Aufstellung der Skulptur organisierten sich Bürgerverbände gegen die als bloße Provokation empfundene Skulptur, was in dem ironischen "Beton-Trabbi" gipfelte, der von Unbekannten auf eine benachbarte Verkehrsinsel mit der Beschriftung "Einigkeit und Recht auf künstlerische Freiheit" gestellt wurde.
Endlich/Wurlitzer 1990, S. 207, Dickel/Fleckner 2003, S. 174 ff.
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