|
|
|||||
|
|
Diskuswerfer und Staffettenläufer, 1936 |
||||
|
|
|||||
|
|||||
|
|
Für die künstlerische Ausstattung des gesamten Olympia-Geländes war ein "Kunstausschuss" eingesetzt worden, der für einzelne Aufgaben beschränkte Wettbewerbe ausschrieb. Aufgefordert wurden zumeist die Künstler, die sich 1935 an dem Wettbewerb zur Ausgestaltung der Eingangspfeiler der Dietrich-Eckart-Bühne (heute Waldbühne) beteiligt hatten. In dem Kunstausschuss waren neben Vertretern des Innen-, Erziehungs- und Propagandaministeriums die Architekten Werner March und Paul Schultze-Naumburg, Eugen Hönig als Präsident der Reichskulturkammer und die Bildhauer Wilhelm Gerstel, Ludwig Isenbeck und Josef Wackerle Mitglieder. Für die Ausgestaltung des mit Hecken in einem Halbrund eingefassten Ostzugangs zum Stadion wurden zunächst Hermann Brachert, Joseph Walz, Konstantin Frick und Toni Fiedler zur Abgabe von Entwürfen aufgefordert. Erst im Dezember 1935 erhielt Albiker, vermutlich durch Vermittlung des Architekten Wilhelm Kreis, von dem Kunstausschuss den Auftrag, die beiden Großplastiken zu arbeiten. Nach den Olympischen Spielen wurde Albiker darüber hinaus beauftragt, Porträtbüsten von Johann Friedrich Guthsmuths und Friedrich Ludwig Jahn zu schaffen, die im Haus des Sports Aufstellung fanden. Während die Büste Jahns verschollen ist, befindet sich das Porträt von Guthsmuths heute bei der Spielvereinigung Guthsmuths. (Josephine Gabler) Standortanzeige noch im Testlauf. Nicht alle Werke werden korrekt lokalisiert. |
|
|||
|
|
|||||
|
|
|
||||
|
|
|||||
|
|
|||||