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Herkules, 1972 |
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Die Skulptur "Herkules" wurde 1976 auf der Terrasse der Neuen Nationalgalerie aufgestellt. 2004 zog die massive Skulptur wegen der benötigten Ausstellungsfläche für die Ausstellung "Das MoMA in Berlin" vom Kulturforum an das Reichpietschufer in den Garten des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Wie bei Matschinsky-Denninghoffs Arbeit Großer Würfel, die sich in der Koserstraße 20, vor dem FU-Institut für Veterinärmedizin befindet, handelt es sich bei "Herkules" ebenfalls um eine dialogische Arbeit: ein an der Oberfläche mit dünnen Metallstäben besetztes für die Künstler typisches Rohrelement tritt in Dialog mit dem Kubus. Bei "Herkules" wird ein schräg auf einer Kante auf den runden Sockel gekippter Kubus von einem gebogenen Rohr gestützt, welches aus ihm hinaus und auf der Nachbarseite wieder in ihn hinein wächst. Zwei weitere gebogene Rohre bohren sich aus dem Kubus nach oben und tragen einen wie der Kubus glatt beschaffenen Würfel an zwei Seiten. Die beiden antagonistischen Formen ringen miteinander, messen ihre Kräfte, und sind doch aufeinander angewiesen. (Mirjam Brusius) Damus/Rogge 1979, S. 43, Endlich/Wurlitzer 1990, S. 163, Költzsch WV Nr. 292, Matschinsky-Denninghoff. Skulpturen und Zeichnungen 1955-1985. Aust.-Kat. Berlin 1985, S. 29f., Merkert, Jörn: Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff. Werke aus fünf Jahrzehnten in der Sammlung der Berlinischen Galerie. Schweinfurt/Berlin 2001, S. 30 (Abb. S.17). Standortanzeige noch im Testlauf. Nicht alle Werke werden korrekt lokalisiert. |
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