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Großer Würfel, 1970 |
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Ursprünglich vom Architekten Wassili Luckhardt für das "Herz" seines Baus gedacht, befindet sich der "Große Würfel" seit des Umbaus des mittleren Innenhofs vor, statt inmitten des Instituts für Veterinärmedizin der FU Berlin. Ein Würfel bildet das Zentrum der Skulptur. Er wird von fünf Rohrklammern umfasst, die aus der Würfelunterseite heraus nach oben wachsen und gleichzeitig als Stützen für den Würfel dienen. Die hinteren Rohre umschließen ihn bis an seine Vorderseite, während die vorderen Rohre verkürzt sind. Dadurch wird die Hauptansichtsseite dem Betrachter präsentiert. Das Dialogische der Arbeit zeigt sich zum einen in den verschiedenen Oberflächenbeschaffungen: während der Würfel glatt mit matt schimmernder Oberfläche gestaltet ist, sind die Rohre mit dünnen Chromnickelstahlröhren beschichtet, wodurch unterschiedliche Licht- und Spiegeleffekte entstehen. Zum anderen werden Kubus und runde Rohrform und damit das Statische und Geometrische mit dem Fließenden und Naturhaften ins Verhältnis gesetzt. Eine formal fast identische, jedoch wesentlich kleinere Version der Skulptur aus dem Jahr 1969 (Chromnickelstahl, 118 x 122 x 125 cm) ist im Besitz des Skulpturenmuseums Glaskasten in Marl und wurde in der Nähe des dortigen Rathauses aufgestellt. (Mirjam Brusius) Endlich/Wurlitzer 1990, S. 222, Költzsch WV Nr. 272 Standortanzeige noch im Testlauf. Nicht alle Werke werden korrekt lokalisiert. |
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