Wasserglocke, 1973

Achim Kühn


Volkspark Friedrichshain, östlicher Teil
Edelstahl, H. 5 m

Epoche:   Nachkrieg-Ost       Bezirk:   Friedrichshain
Ensemble: Volkspark Friedrichshain



Foto: Werner Rommel 2009


Die Wasserglocke inmitten eines runden Bassins ist ein Tummelplatz für Kinder.

Ursprünglich wurden auf drei spritzverzinkten und dunkel lasierten Stahlpfosten zwei aufeinanderliegende linsenförmige Scheiben aus Edelstahl angebracht. Zwischen ihnen traten Wasserstrahlen aus, die eine Glocke bildeten. An drei Stellen kann man über eigens dafür vorgesehene Brücken aus je drei runden Steinen fast trockenen Fußes durch die Wasserglocke in das Innere der Anlage gelangen.


Mit der im Jahre 2002 durchgeführten Restaurierung fühlte sich der Künstler Achim Kühn jedoch übergangen. Sein Brunnen sei durch die Maßnahme entstellt worden, die erwünschte Wirkung einer schwebenden Linse sei verloren gegangen, und die Konstruktion wirke stumpf durch den matten, grauen Edelstahl. Die glänzende Linse habe einen Kontrast zu den schwarz gestrichenen Pfeilern gebildet.

Bei der Sanierung hatte sich jedoch herausgestellt, dass die alte rostende Schwarzstahl-konstruktion nicht mehr zu retten war und deshalb durch eine neue, witterungsbeständige Edelstahlausführung ersetzt werden musste. Das erhöhte die Kosten erheblich. Daher wurden statt der ursprünglich dunkelblauen Beckenfliesen hellere gewählt, um weitere Mehrkosten zu vermeiden
(Heike Lengsfeld)



Helios Mendiburu (Hrsg.), Der Friedrichshain: Eine Wanderung durch den Volkspark, Berlin vor 1998, S. 15 - Heike Naumann, Der Friedrichshain: Geschichte einer Berliner Parkanlage, Berlin 1994, S. 35
Standortanzeige noch im Testlauf. Nicht alle Werke werden korrekt lokalisiert.

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