Echo I und II, 1987

Bernhard Heiliger


Herbert-von-Karajan-Straße,, vor dem Kammermusiksaal der Philharmonie
Eisen

Epoche:   Nachkrieg-West       Bezirk:   Tiergarten
Ensemble: Neue Nationalgalerie/Kulturforum




Der Kammermusiksaal wurde 1984-88 nach einer Ideenskizze Scharouns gebaut, die Edgar Wisniewski nach dem Tod des Architekten ausgearbeitet hat. Den Besuchereingang flankieren die Eisenskulpturen "Echo I" und "Echo II". Beide Arbeiten nehmen formal Bezug zu ihrem Aufstellungsort. So korrespondieren die großen Kreisscheiben der Plastiken mit den runden Fenstern des Kammermusiksaales; ein Widerhall, der auch im Titel der Arbeiten ausgedrückt ist. Mit den stilistischen Mitteln des konstruktiven Spätwerks gelang Heiliger über zwanzig Jahre nach dem "Auftakt" erneut eine Verbindung zu Scharouns Architektur. Diesmal war nicht der Innenraum, sondern die Fassade Gegenstand der künstlerischen Auseinandersetzung. Die Skulpturen entstanden in der Bildhauerwerkstatt des BBK. (Marc Wellmann)
Standortanzeige noch im Testlauf. Nicht alle Werke werden korrekt lokalisiert.

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