Für die künstlerische Ausstattung des gesamten Olympia-Geländes war ein "Kunstausschuss" eingesetzt worden, der für einzelne Aufgaben beschränkte Wettbewerbe ausschrieb. Aufgefordert wurden zumeist die Künstler, die sich 1935 an dem Wettbewerb zur Ausgestaltung der Eingangspfeiler der Dietrich-Eckart-Bühne (heute Waldbühne) beteiligt hatten. In dem Kunstausschuss waren neben Vertretern des Innen-, Erziehungs- und Propagandaministeriums die Architekten Werner March und Paul Schultze-Naumburg, Eugen Hönig als Präsident der Reichskulturkammer und die Bildhauer Wilhelm Gerstel, Ludwig Isenbeck und Josef Wackerle Mitglieder.
Der Kunstausschuss forderte den Keramikspezialisten Lehmann, wie auch Max Laeuger, ohne Wettbewerb zur Abgabe von Entwürfen für zwei Reliefs oberhalb der Eingänge zum Turn- und Schwimmhaus auf. Im Juli 1935 wurden seine Entwürfe gebilligt. Die Reliefs waren bis zum Beginn der Olympiade fertiggestellt. Offensichtlich mußte das Relief "Reiter an der Pferdetränke" durch einen Steinguss ersetzt werden, während der "Staffellauf" noch im Original erhalten ist.
Standortanzeige noch im Testlauf. Nicht alle Werke werden korrekt lokalisiert.
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