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Große Liegende, 1965 |
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Die Kaufhalle - in der DDR nach den in der Andreasstr. 64 befindlichen Festsälen der Bäckerinnung "Concordia" benannt - wurde im Jahre 1960/61 gebaut. Wenige Jahre später wurde die Bronze am Rande einer aus kleinen runden Sitzhockern aus Beton und einem Hochbeet mit Sitzbänken bestehenden Anlage, die der Entspannung nach dem Einkauf oder den wartenden Kindern dient, auf einem 80 cm hohen Sockel aufgestellt. Eine nackte Frau liegt auf dem Rücken, die Beine hat sie nach links überschlagen, so dass man ihr Gesäß sehen kann. Sie hat sich auf den Ellenbogen aufgestützt und den Kopf erhoben, von einem Hals ist nichts zu erkennen. Die linke Hand bedeckt die linke Brust. Die Körperformen der Liegenden sind äußerst voluminös, aber auch sehr kantig. Auch die Frisur wirkt nicht natürlich, beinah blockartig. Die Augen hat sie geschlossen, ihr Gesicht verrät keinerlei Gefühl, ist eher ernst zu nennen denn heiter oder gar lasziv. Auf die Ausarbeitung (unwesentlicher) Details verzichtete der Künstler, die Darstellung wirkt eher schematisch. Ursprünglich blickte die Figur in Richtung Kaufhalle, heute schaut sie auf die gegenüber liegende Schule. (Heike Lengsfeld) Gießner (Hrsg.), Berlin-Friedrichshain: Baudenkmale, Gedenkstätten, Plastiken im Stadtbezirk, Berlin 1979, S. 91 - Endlich/Wurlitzer 1990, S. 229 (als 1969) Standortanzeige noch im Testlauf. Nicht alle Werke werden korrekt lokalisiert. |
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