Dreiheit, 1992-93

Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff


Alte Jakobstraße 124-128, vor der Berlinischen Galerie
Chromnickelstahl

Epoche:   Gegenwart       Bezirk:   Kreuzberg




Foto: Marc Wellmann 2004


Die Skulptur "Dreiheit" befand sich bis 2004 im Skulpturengarten des Auguste-Viktoria-Krankenhauses. Sie wurde im Jahr 2000 aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin als Depositum für die Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur erworben und ist seither Eigentum des Landes Berlin. Die aus einzelnen Elementen zusammengeschweißten Stahlrohrbündel sind ein immer wiederkehrendes Motiv des Bildhauerpaares. An die drei sich in die Höhe windenden Rohre schmiegen sich kleinere Rohre, die sich trotz ihrer mächtigen Volumen frei im Raum bewegen. Die an die Arme eines Baumes erinnernden Elemente scheinen daher jeder Schwerkraft enthoben zu sein und im Raum zu schweben. Dies steht in einem starken Kontrast zu dem schweren Material, dem Chromnickelstahl. Im wechselnden Tageslichts entsteht zudem ein leicht bewegtes Farbenspiel auf der Oberfläche. (Mirjam Brusius)



Merkert, Jörn: Kunst die in Berlin entstand - Meisterwerke der Berlinischen Galerie, 2004


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